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Nächste Seite: Einteilung der Kapitel Aufwärts: Inhalt Vorherige Seite: Inhalt   Inhalt EinleitungDas Internet ist aufgrund der Entwicklung der Technologien, aus denen das gesamte Internet aufgebaut ist, in einem ständigen Fluß. Neue Technologien werden entwickelt, alte werden ersetzt. Aufgrund der Geschwindigkeit, mit der das geschieht, ist es sehr schwierig, neue Technologien zu erkennen und vorzustellen. Wenn eine Technologie sich einmal etabliert hat, so steht bereits die nächste in den Startlöchern und wartet nur darauf, die vorhergehenden zu ergänzen oder gar zu ersetzen. Diese Entwicklung kann man auch sehr gut im World Wide Web nachvollziehen. Das World Wide Web begann vor mittlerweile mehr als 13 Jahren seinen Siegeszug rund um die Welt. Tim Berners-Lee vom europäischen Kernforschungsinstitut CERN1.1 wollte es den Wissenschaftlern ermöglichen, die Ergebnisse ihrer Art untereinander auszutauschen, unabhängig vom jeweilig verwendeten Computersystem und losgelöst von vielen verschiedenen Programmen. Aus dieser Idee heraus entstand das World Wide Web. Dazu benötigte man sogenannte Hypertextsysteme, welche eine einheitliche Formatierung von Text ermöglichten. Bereits vor der Geburt des WWW1.2und HTML1.3 gab es solche Systeme, wie zum Beispiel das 1987 entwickelte Hypercard. Für Tim Berners-Lee's Idee waren diese Systeme aber nicht ausreichend und so entwickelte er 1990 den ersten textorientierten Browser und HTML als Beschreibungssprache für den Text. Damit war das WWW geboren. [Ruflin et al.2000]
Zu Beginn waren die Seiteninhalte rein statisch und dynamischer Inhalt lag noch in der Zukunft. Wie bereits erwähnt wurden aber aufgrund der rasanten Entwicklung der Technologie in diesem Bereich bald verschiedene Scriptsprachen entworfen und Browser, die mehr als nur Text darstellen konnten entwickelt. Das ganze gipfelt heute in einer plattformunabhängigen Programmiersprache, nämlich Java. Diese Entwicklung machte es möglich, dass das WWW interaktiv wurde und der User immer mehr Möglichkeiten bekam, auf den Inhalt und das geschehen im WWW Einfluß zu nehmen. Den Höhepunkt dieser interaktiven Seiten stellen die sogenannten Virtual Communities dar, die Gemeinschaften von Leuten mit gleichen Interessen im World Wide Web darstellen und eine Vielzahl an interaktiven Betätigungsmöglichkeiten bieten. Virtual Communities gibt es zu jedem Bereich und jedem Thema und jedem User des WWWs ist es selbst überlassen, ob er aktiv in so einer Community mitmachen möchte, oder das Geschehen darin nur passiv konsumieren möchte.
Da die Ansprüche der User gleichzeitig mit dem Angebot gewachsen sind, müssen auch Technologien zur Wahrung gewisser Qualitätskriterien entwickelt werden. So ist der User heute nicht mehr zufrieden, mit jeder erdenklichen Art an Information versorgt zu werden, sondern er möchte mit der für ihn relevanten Information versorgt werden. Das führte zur Personalisierung von Webseiten, wie sie heute in Communities durchgeführt wird. Durch Erstellung von Profilen der Mitglieder der Communities können die Betreiber das Angebot direkt auf die Mitglieder zuschneiden und diese dazu bewegen, sich stärker an die Community zu binden und dieser gegenüber eine gewisse Loyalität aufzubauen. Dieser Gedanke, User an ein Unternehmen, bzw. an eine Community zu binden, führt hin zum Customer Relationship Management. Diese Managementphilosophie wurde für das Internet adaptiert und beinhaltet zahlreiche Möglichkeiten, den Kontakt zum User auf einer perönlichen Ebene zu führen. Die dahinter liegende Technologie stammt aus dem Bereich des Knowledge Management. Schlagwörter wie Datawarehousing, Data Mining und OLAP1.4 gehen quer durch die Literatur und sind aus modernen und innovativen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Der Einsatz dieser Technologie steigert die Bindung des Users und potentiellen Kunden an das Unternehmen, bzw. die Community und sorgt dadurch wiederum für wachsende Einnahmen in einem E-Commerce-Bereich, der in kommerziell orientierten Communities vorhanden ist. Der Einsatz dieser Technologie ist noch recht neu und daher nicht so weit verbreitet, jedoch setzt sie ihren Siegeszug unaufhaltsam fort.
In Zukunft erschließen sich immer mehr Gebiete für das Internet. So sind User nicht mehr auf fixe Standorte mit dem entsprechenden Equipement angewiesen, um im WWW zu surfen, sondern durch die Entwicklung von mobilen Geräten, welche die selben Möglichkeiten bieten wie ihre großen Gegenstücke, wird das Internet mobil. Handys, PDAs1.5, Handhelds, etc. bieten alle Funktionalitäten, welche erforderlich sind, um das Angebot im WWW zu nutzen. Da in diesen Bereich noch ein großes Potential für die oben angesprochenen Technologien liegt, wird in dieser Arbeit diesem Bereich ein eigenes Kapitel gewidmet.
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