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Herkömmliches Data Warehouse

Ein Data Warehouse im herkömmlichen Sinn geht von einer allen in dem Unternehmen befindlichen Bereichen gemeinsamen, zentralen Datenbank aus. Alle Bereiche in diesem Unternehmen legen ihre Daten in dieser Datenbank ab und beziehen ihre Informationen, welche durch Analysen und Auswertungen gewonnen werden, aus den Informationsobjekten in dieser Datenbank. Der Vorteil eines solchen Data Warehouse-Konzept ist, dass Informationen absolut konsistent sind und der Betrieb und die Erhaltung des Data Warehouse' preisgünstiger ist, als die Infrastruktur individueller Entscheidungssysteme. Abildung 3.2 zeigt den strukturellen Aufbau eines herkömmlichen Data Warehouse. [Bold et al.1997]


Abbildung: Architektur eines herkömmlichen Data Warehouse-Systems. Die Informationsquellen können Datenbestände aller Art sein. Der Monitor dient zur Überwachung sämtlicher Änderungen im System.
\includegraphics[scale=0.4]{pictures/dwharch.ps}

Die Informationsquellen können Datenbestände aller Art sein (auch heterogene Datenbanken). Der Monitor überwacht die in den operationellen Systemen stattfindenten Vorgänge und analysiert diese. Sind aufgrund dieser Analyse Änderungen im Datenbestand in der Datenbank notwendig, so wird bei diesen Daten ein sogenannter Pointer gesetzt und die Änderung zum nächsten möglichen Änderungszeitpunkt durchgeführt. Der Konverter führt die Umwandlung der Quelldaten in die Zieldaten durch. Da sich die Formate dieser beiden unterscheiden können, ist eine solche Konvertierung notwendig. Der Integrator integriert die vom Konverter bereitgestellten Daten in das Data Warehouse, nachdem sie mit den bestehenden Daten abgeglichen wurden. Im Warehouse Repository werden die Metadaten (siehe Kap. D.1) des Systems gehalten. Diese stellen Daten über Daten dar und dienen für Informationsrecherchen. Der Repository Browser bietet unter Verwendung der Metadaten dem User eine Oberfläche für die Navigation durch die Datenbestände. Tools für die Datenanalyse, wie z.B. OLAP3.15(siehe Kap. 3.7.3) oder Data Mining (siehe Kap. 3.6), werden für die verschiedenen User aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens zugeschnitten. Weiters sind Tools zur Administration der Datenbank und allen weiteren Komponenten vorhanden. [Bold et al.1997]



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