>> Über uns > Homepages > Christian Gütl > Courses > 506.418 Informa[..] > Allgemeines > Uebungen - Info[..]

Information Search and Retrieval
LV-Nr. 506.418, Vorlesung-Übung
Stunden/Woche 3 SE


Vortragender: Dipl.-Ing. Dr.techn. Christian Gütl


Übungsausarbeitung

Allgemeines
Weiterführende Hinweise
Problemstellung
Übungsaufgaben
Ziele
Recherche
Übungsablauf
Problemlösung
Beurteilung
Zwischenpräsentation

Endpräsentation

Schriftliche Ausarbeitung

- Allgemeine Hinweise

- Inhaltliche Aspekte

- Formale Aspekte

- Nutzungssrechte

Programmcode


Allgemeines

Problemstellung
Ausarbeitung und Präsentation eines Teilaspektes von ISR in 3-Personen-Gruppen

Ziele
  • Stärkung und Verbesserung von Recherche-Fähigkeiten
  • Sammlung von praktischen Erfahrungen mit ISR
  • Vertiefende Beschäftigung mit einem Teilaspekt von ISR
  • Schriftliche Darstellung und Präsentation der Recherche-Ergebnisse und der praktischen Arbeit
  • Einschätzung der Qualität der eigenen und anderer Arbeiten
  • Arbeiten im Teamwork
  • Problemlösungskompetenz
Übungsablauf
  1. Auswahl eines der angebotenen Übungsthemen
  2. Phase 1 "Struktur und Literatur"
    • Literaturrecherche
    • Erarbeiten der Struktur der Arbeit mit kurzen Erklärungen der geplanten Inhalten, mind. 10 wichtige Publikationen im Themenbereich
    • Feedback von den Tutoren (20 % der Punkte der Übung)
  3. Phase 2 "Erste Vollversion"
    • Erstellung der gesamten Arbeit
    • Abgabe der 1. Version (soll vollständig und qualitätvoll sein)
    • Peerreview (jedem Teilnehmer wird eine Übungsarbeit zugeordnet zum Durchlesen und Reviewn)
    • Feedback der Tutoren ( 40 % der Punkte der Übung)
  4. Phase 3 "Finale Version"
    • Überarbeitung gemäß den Vorschlägen des Feedbacks von Tutoren und Peers
    • Finales Feedback von den Tutoren ( 20 % der Punkte der Übung)
  5. Phase 4 "Präsentation der Arbeiten"
    • Anwesenheitspflicht für alle (20 % der Punkte der Übung)

Beurteilung
Die Beurteilung setzt sich aus folgenden Punkten zusammen
  • Zwischenpräsentation (Recherche-Ergebnisse, Lösungskonzept, Engagement)
  • Schriftliche Übungsausarbeitung
  • Präsentation

Weiterführende Hinweise

Übungsaufgaben
Die Übungsaufgaben sind grundsätzlich in einer Form abgestimmt, dass sie einen oder eine Kombination der folgenden Bereiche umfasst:
  • Recherche
    je nach Problemstellung (genauere Beschreibung sind den aktuellen Übungsaufgaben zu entnehmen)
  • praktischer Teil
    je nach Problemstellung 
    • Installation, Konfiguration und Aufbau eines Beispielsystems
    • Kleine Programmierarbeiten oder Erweiterungen von verfügbaren Tools
Weitere Informationen:
>>> siehe aktuelle Uebungsaufgaben

Recherche
Allgemein ist es wichtig, dass man die Recherchen breit anlegt und mehrer Informationssysteme nutzt. Papers von Konferenzen (hohe Aktualität) und Peer-reviewed Journalartikeln (hohes Ansehen, nicht so hohe Aktualität) sowie Buchinhalte für Zeit-unkritischere Inhalte sind zu bevorzugen. Wenn es zu Teilbereichen keine Veröffentlichungen gibt, dann sind Projekt-Websites und Websites von Forschungseinrichtungen bzw. von Forschungsgruppen zu bevorzugen. „Einfache“ Webseiten als Quellen sind zu vermeiden.

Weitere Information:
Problemlösung
Vor der Problemlösung sollte eine kurze Problemanalyse und die Recherche stehen. Bevor man das Rad neu erfindet, sollte man existierende Ansätzen und verfügbare Lösungen evaluieren. Das Ergebnis von Recherche und der Evaluierung soll in die Konzeption des Lösungsansatzes einfließen. An dieser Stelle ist ein guter Punkt für eine kritische Beleuchtung des gewählten Lösungsansatzes (erfolgt in der Zwischenpräsentation). Nach notwendigen Anpassungen kann die tatsächliche Umsetzung erfolgen.

Zwischenpräsentation
Die Zwischenpräsentation soll dazu genutzt werden, um
  • die Recherche-Ergebnisse und
  • das Lösungskonzept
kurz darzustellen um innerhalb der Gruppe ein gemeinsames Verständnis zu haben und um Feedback für die weitere Arbeit zu erhalten. Der Input soll in der weiteren Arbeit genutzt und in die schriftliche Ausarbeitung einfließen.


Endpräsentation
Die Endpräsentation soll folgende Punkte enthalten:
  • etwa 30 % Recherche-Ergebnisse im Überblick
  • je Aufgabenstellung
    • bei Implementierung:
      etwa 60 % Problemlösung (wenn möglich Online-Vorführung)
    • bei Literaturrecherche
      detailliertere Erläuterungen an ausgewählten Beispielen
  • etwa 10 % “Lessons learned”

Die Endpräsentation soll je Gruppe 25 Minuten betragen, wobei die Vorstellung der Arbeit 20 Minuten und der Rest für Fragen und Diskussion verwendet werden sollen.

Schriftliche Ausarbeitung

Allgemeine Hinweise:
  • je Person in der Gruppe etwa 6 Seiten Umfang (= 18 Seiten Inhalt + Deckblatt, etc.)
    Bezugspunkt: A4 Seiten mit „normaler“ Schriftgröße; Abbildungen, Tabellen, etc. in den Fließtext eingebunden
  • Abgabe in folgenden Formaten:
    • PDF
    • Text - in einem weiterverarbeitbaren Format (Winword, RTF, OpenOffice) – und Bilder bzw. Grafiken (in PNG oder GIF, sofern vorhanden zusätzlich als Vektorgraphik) und Source-Code
  • Erstellungssprache: (Deutsch oder) Englisch
  • Die Texte müssen selbst verfasst werden (kein Copy&Past)!!! Übernommene Zitate müssen als solche gekennzeichnet sein!
  • Es ist auf die vorgegebenen inhaltliche Struktur und die Einhaltung der formalen Aspekte zu achten
  • Es ist auf die Nutzungsrechte hinzuweisen!
Inhaltliche Aspekte:
Folgende Struktur und inhaltlichen Aspekte sind zu Berücksichtigen:
  • Deckblatt
  • Kurzfassung (Deutsch) und Abstract (Englisch) der Arbeit
  • Inhaltsverzeichnis
  • Kapitel 1 „Einleitung“ (etwa 1 1/2 bis 2 Seiten)
    • Motivation
      Etwa 1/2 Seite von Betrachtungen, die in Zusammenhang mit der Aufgabenstellung stehen und eine Motivation der Arbeit für den Leser erkennen lassen
    • Aufgabenstellung
      kurze Darstellung des Problems
    • Struktur der weiteren Arbeit
      pro Kapitel einen kurzen Absatz
  • bei Implementierungsaufgaben
    • Kapitel 2 „Related Work“ (etwa 2-4 Seiten)
      Recherche-Ergebnisse von ähnlichen existierenden Forschungsansätzen, Techniken oder Systemen, wenn möglich sollten hierzu Forschungsansätze, Kommerzielle und Open Source Lösungen beispielhaft aufgezeigt werden.
    • Kapitel 3-5 (Sinnvolle Seitenaufteilung und Überschriften)
      Beschreibung des Systems, Tools oder des zu behandelnden Forschungsansatzes, dahinter stehende Techniken bzw. Methoden und die „Implementierung“ der eigenen Lösung; keine langen Source-Code Teile in die Arbeit aufnehmen, wichtig sind die Konzepte und dazu graphische Veranschaulichung
  • bei Literaturrecherche
    • Kapitel 2-5 (Sinnvolle Seitenaufteilung und Überschriften)
      Aufbau der Kapitel und Unterkapitel in sinnvollen, dem Thema entsprechenden Struktur, wichtig ist es immer über die einzelnen Themen einen guten Überblick zu geben, diese mit ausrechenden Literaturquellen zu belegen und dann beispielhaft auf einzelnen Lösungen/Ansätze näher eingehen.
  • Kapitel 6 „Lessons Learned“ (etwa 1 Seite)
    Darstellung der eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen
  • Kapitel 7 „Zusammenfassung und Ausblick (etwa 1 Seite)
    Die wesentlichen Ergebnisse darstellen und mögliche weitere Schritte aufzeigen
  • Anhang
    • Literaturverzeichnis
    • Abbildungsverzeichnis
    • Tabellenverzeichnis
    • Listingverzeichnis

siehe auch Beispielarbeit (MA Reiterer http://www.iicm.tugraz.at/thesis/MA_Emanuel_Reiterer.pdf)

Formale Aspekte:

  • Keine Sätze mit „ich“ und „wir“ verwenden!
    Die Arbeit soll in „Passiv-Form“ geschrieben werden
  • Quellen
    • Alle Aussagen sind mit Quellen zu belegen oder aus mehren Quellen abzuleiten.
    • Je Absatz sollte mindest eine Quelle verwendet werden.
    • Es können auch eine oder mehre Quellen für mehre Absätze innerhalb eines Kapitelabschnittes verwendet werden (Z.B.„ [...] Nachfolgend Abschnitte beziehen sich auf (Quelle1; Quelle2). [..] „)
    • Quellen sollen wie nach dem APA standard referenziert und zitiert werden: http://owl.english.purdue.edu/owl/resource/560/01/
    • siehe auch Beispielarbeit (MA Reiterer http://www.iicm.tugraz.at/thesis/MA_Emanuel_Reiterer.pdf)
  • Verweise auf URLs in der Arbeit müssen in lesbarer Form dargestellt werden (Z.B: http://www.meinedomain.at)
  • Bilder, Tabellen und Listings haben eine kurze, aussagekräftige Unterschrift (Z.B. „Abbildung 3: Architektur von xFIND“)
  • Bilder, Tabellen und Listings müssen im Fließtext kurz besprochen werden bzw. es muss einen Verweis geben.
  • Bilderverzeichnis (sofern nicht eigene Graphiken mit Quellenangaben)
  • Tabellenverzeichnis (sofern nicht eigene Graphiken mit Quellenangaben)
  • Quellenverzeichnis
    Achtung auf die unterschiedlichen Quellen (z.B. Buch, Journalartikel, Online-Quelle), Form siehe auch Beispielarbeit (MA Reiterer http://www.iicm.tugraz.at/thesis/MA_Emanuel_Reiterer.pdf)

Nutzungssrechte:
Die Inhalte sollen unter folgende Lizenz gestellt werden:
Lizenz für Freie Inhalte
Version 1.0, Mai 2003
Copyright (c) 2003 Kompetenznetzwerk Universitätsverbund MultiMedia NRW, Universitätsstraße 11, D-58097 Hagen

Mit den hier vorgestellten Lizenzen liegen erstmals Regelungen vor, die dem deutschen und europäischen Recht angepasst wurden.

Um ein Werk nach den Bestimmungen dieser Lizenz zur freien Nutzung durch jedermann zur Verfügung zu stellen, muss dem Werk der folgende Hinweis in gut wahrnehmbarer Weise beigefügt werden. Es wird darüber hinaus empfohlen, einen Urhebervermerk aufzunehmen, der das Jahr der ersten Veröffentlichung sowie den Inhaber der ausschließlichen Nutzungsrechte (Name oder allgemein verständliche Abkürzung) enthält.

"Copyright (C) 20[jj] [Name des Inhabers der ausschließlichen Nutzungsrechte].

Dieses Werk kann durch jedermann gemäß den Bestimmungen der Lizenz für Freie Inhalte genutzt werden.

Die Lizenzbedingungen können unter http://www.uvm.nrw.de/opencontent abgerufen oder bei der Geschäftsstelle des Kompetenznetzwerkes Universitätsverbund MultiMedia NRW, Universitätsstraße 11, D-58097 Hagen, schriftlich angefordert werden."



Programmcode
Für die praktischen Arbeiten wurden Open Source Lösungen ausgewählt. Erweiterungen und Abänderungen sind ebenfalls unter der gleichen Lizenz zu stellen. Es dürfen keine Rechte an den bestehenden Systemen oder Tools verletzt werden. Implementierungen, die auf kein System aufbauen, sind unter GNU GPL (http://www.gnu.org/licenses/licenses.html#GPL) zu stellen.

weiter Informationen: siehe auch http://www.gnu.org/licenses/





author: Christian Gütl
email: cguetl@iicm.edu
last update:
2011-09-28